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Homöopathie bei akutem Heuschnupfen

Heuschnupfen geht bei den meisten Menschen mit Jucken, Niesen, geröteten Augen, Tränenfluss und bei manchen auch mit asthmatischen Erscheinungen einher. Bei einer genaueren Betrachtung der Heuschnupfensymptome bei verschiedenen Betroffenen kann man jedoch feststellen, dass es große Unterschiede gibt: Manche Menschen haben akute Heuschnupfensymptome im Frühjahr, andere im Sommer, bei manchen steht das Niesen im Vordergrund, bei anderen das Jucken oder die Erschöpfung. Die einen erfahren eine Verschlechterung der Symptome bei Sonne und Wärme und andere wiederum durch Kälte oder Regen, etc. Für die Auffindung eines homöopathischen Akutmittels für Heuschnupfen spielen solche Details eine große Rolle!

Als Beispiel für ein akutes homöopathisches Heuschnupfenmittel stelle ich Ihnen nun Wyethia (Korbblütler aus Nordamerika) vor. In der homöopathischen Praxis ist Wyethia ein häufig vorkommendes Heuschnupfenmittel: Ganz im Vordergrund stehen das retronasale Jucken und das Jucken im weichen Gaumen begleitet von extremer Trockenheit in Nase, Mund und Hals. Wegen der Trockenheit des Rachens müssen sich die Betroffenen ständig Räuspern, was aber keine Erleichterung bringt. Des weiteren zwingt das Jucken des weichen Gaumens mit der Zunge am Gaumen zu kratzen.

Dies sind die charakteristischen Symptome v. Wyethia - wenn diese bei Heuschnupfen im Vordergrund stehen, ist dieses Mittel für die akute Heuschnupfenphase indiziert. Um aber akuten Heuschnupfen bereits im Vorfeld zu behandeln bzw. zu heilen, empfehle ich eine konstitutionelle homöopathische Behandlung einige Monate vor der Akutphase!

 
© 2012 Monika Müller-Amenitsch

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